Rückblick Regionales Kulturprogramm und „Bewegungskünstler“

Das regionale Kulturprogramm, welches im Rahmen der Special Olympics National Games in Bremen angeboten wurde, wurde von den Bremern und Besuchern gut angenommen.  Theaterstücke, wie „menschen! formen! von elefantenmenschen, wolfsjungen und verlorenen prinzen“, eine Vorführung des Sommerblutfestivals in Zusammenarbeit mit dem Theater Hora oder das Stück „nur nicht anfassen“, ein integratives Tanzprojekt der Theatergruppe „die anderen Companie“, konnten zufriedenstellende Besucherzahlen vorweisen und auf die kommenden Spiele einstimmen.

Auch die Aufführungen des Blaumeier Ateliers „In 80 Tagen um die Welt“ oder das Maskentheater „Dem Himmel so nah!“ wurden von den Besuchern mit Begeisterung angenommen.

Verschiedene  Kunstaustellungen unter anderem die Ausstellung „Fair Play“ in der Kulturkirche St. Stephanie, die Luca Siermann – Ausstellung  „special olympics portrait project“ in der Bremer Sparkasse oder aber auch die Lange Nacht der Bremer Museen in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bremen konnte die ca. 11.500 Besucher erreichen.

Drei Kinovormittage mit Filmen, wie „Finnischer Tango“ oder  „Verrückt nach Paris“ lockte vor allem viele Schulklassen in das Bremer Cinemaxx.

Des Weiteren wurden in der St. Stephanie  Kirche zwei Kulturgottesdienste zu den Kunstausstellungen des Blaumeier-Ateliers angeboten.

Insgesamt also ein  buntes Kulturprogramm rund um Bremen, welches die Bremer und seine Besucher auf die Special Olympics National Games vorbereiten konnte.

 

Neben dem regionalen Kulturprogramm wurde ein neues Projekt entwickelt, welches sich unter dem Begriff „Bewegungskünstler“ einen Namen machte.

Aufführungen der integrativen Bremer  Musikbands „Stand – Up“ oder „The Human Tuners“, des „Blaumeier-Ateliers“ oder akrobatische Einlagen der Turngruppe „Carambolage“, der Teakwondo - Gruppe von „TuRa Bremen“ oder der Breakdancer der „Showtime Crew“ verzauberten auf der Bühne in Olympic Town. Aber auch überregionale Gruppen, wie die Theatergruppe der Lebenshilfe Celle „die alten Rittersleute“, der  Musikgruppe „Ranzenblitz“ aus Karlsruhe, „Sim Sala Sum“ aus Lüdenscheid, „es IST so!“ aus Braunschweig oder die Sambagruppe „Brassil Brasilikum“ aus Hürth waren Teil des Rahmenprogrammes. Sie heizten auf der großen Bühne der Bremen Arena oder  auf der Bühne des Olympic Town ordentlich ein und begeisterten zusammen mit den Moderatoren Andree Pfitzner (Radio Bremen) und Michael Beims (Lebenshilfe Bremerhaven) die Massen.

Neben den Auftritten der Bewegungskünstlergruppen wurden zudem im Rahmen der National Games viele interessante Workshops angeboten. Von Sambatrommeln mit Gabi Hartung über Rhythmik und Tanz mit Margot Begusch bis hin zu Akrobatik mit Karsten Lobodda und Maskenspielen mit Walter Koch, konnten sich die Teilnehmer im Zirkuszelt, im wahrsten Sinne des Wortes, „austoben“. Auch die Kunsthalle Bremen konnte in ihrem „KUNST*IGLU“ Athleten, Betreuer und Besucher mit ihren verschiedenen Angeboten begeistern und hatte immer ein volles Zelt.  Sowohl die Teilnehmer als auch die Referenten, waren beeindruckt von der tollen gemeinsamen Arbeit und der Stimmung  bei den Workshops und konnten viele positive Impulse  mitnehmen.

Das Team der „Bewegungskünstler“ blickt auf eine tolle Woche zurück, mit vielen schönen Einblicken und vielen wunderbaren Menschen und bedankt sich auf diesem Wege nochmals für die erfolgreiche und reibungslose Zusammenarbeit bei allen Mitwirkenden und Teilnehmern.

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"Schon mal richtig in Stimmung gebracht"

250 Zuschauer bekamen zwei Wochen vor der großen Eröffnungszeremonie einen Vorgeschmack auf das bunte Programm der Bewegungskünstler, die vom 14. bis zum 19. Mai den einzigartigen Rahmen der National Games 2010 in Bremen bilden werden. Special Olympics lud am 30.Mai zum „Warming Up“ in die Bremer Shakespeare Company ein. Zehn integrative und nicht-integrative Gruppen verzauberten das Publikum mit einem Mix aus Tanz-, Theater-, Zirkus- und Akrobatik-Darbietungen.

Durch das Programm führte die urige Christina Renken, die durch ihre langjährigen Erfahrungen als Nachtwächterin Bremens, einige interessante Geschichten über den Austragungsort der Nationalen Spiele zu erzählen wusste. Für Begeisterungsstürme sorgte vor allem die Breakdance-Kombo „Showtime-Crew“, die mit ihren wilden Tanzelementen mächtig einheizten. Die Theatergruppe „Die anderen Compagnie“ gaben einen Einblick in ihr Stück „Nur nicht anfassen“, wogegen die  Schwarzlichtturner vom TV Walle durch ihre Akrobatik am Sternenhimmel überzeugten.

Zum großen Finale versammelten sich alle 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Bühne und begleiteten mit roten Rosen winkend, das von Jennifer Schröder live gesungene „Let me win“, die Hymne der Spiele. Das begeisterte Publikum verabschiedete sich von den Bewegungskünstlern mit tosendem Applaus und freute sich schon darauf, ihre Helden auf den Bühnen der Spiele wiederbegegnen zu dürfen.

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